Dienstag, 17. Juli 2012

Lese-Tagebuch - Eintrag 11 (Teil 1/2)

Buch: Das Jungfrauenleben im Lichte des Evangeliums
Autor: Elias Schrenk (1831 – 1913)
Auflage: 9. Auflage, 1922
Verlag: Evangelischer Missionsverlag, Stuttgart
Seitenzahl: 41

Wir leben in einer Zeit, in der sich der „Reichtum“ Laodizeas offenbart. Eine Fülle von Studienbibeln, Bibelkommentaren, „Lebenshilfen“, christlichen Romanen, usw. erinnern an die Worte des Predigers: »Und überdies, mein Sohn, lass dich warnen: Das viele Büchermachen hat kein Ende, …« (Prediger 12,12a; Elb.CSV). Eine Vielzahl davon ist das Papier nicht wert auf dem es geschrieben wurde und taugt allein als Zeugnis dieses traurigen Zustandes: »Weil du sagst: Ich bin reich und bin reich geworden und bedarf nichts und du weißt nicht, dass du der Elende und Jämmerliche und arm und blind und nackt bist« (Offenbarung 3,17; Elb.CSV).

Wo lernt ein Mädchen heute noch, dass „dienen, eine der wichtigsten Eigenschaften einer christlichen Tochter ist“ (Schrenk, Seite 6)? „Nicht nur für sich, sondern für andere zu leben, d.h. es lernt lieben“ (ebd.).

Es sei mir erlaubt einige längere Abschnitte aus diesem Büchlein zu zitieren, welche die Ernsthaftigkeit echter Christusnachfolge vor die Augen einer jungen Frau bzw. ihrer Mutter stellen möchte.

In dem Abschnitt über die Schulzeit der Tochter schreibt Elias Schrenk:
„Frühe schon zeigt sich der Hang nach Eitelkeit und Putzsucht*, was dann so rasch wieder zu Gefallsucht, Liebeleien und andren Sünden führt. Eine christliche Mutter muss auf Einfachheit, Wohlanständigkeit, Bescheidenheit und Demut halten. Sie gehören wesentlich zum weiblichen Wesen einer christlichen Tochter und sind viel lieblicher, als jene fratzenhafte Eitelkeit, die jetzt so viele Töchter auszeichnet.“ (ebd., Seite 10)
„Es ist schön, wenn ein Mädchen geistiges Interesse hat und Lust zum Lesen zeigt; aber gerade hierin bedarf es der sorgfältigen Leitung. Es ist unverantwortlich, wenn Mütter sich kaum bekümmern um die Lektüre der Tochter. Wir haben jetzt eine wahre Sündflut von schlechtem Lesestoff für Kinder, der unsere Jugend vergiftet. Alle jene Romane, die durch ihre schlüpfrigen Geschichten unreine Bilder in der Tochter Seele hineintragen, sind Gift und ruinieren Leib und Seele. Lektüre, in der das Heilige verspottet und bewitzelt wird, gehören nicht in ihre Hand, weil sie Gottesfurcht und Glaube zerstört. Es ist keine verlorene, sondern gut verwendete Zeit, wenn die Mutter die Lektüre der Tochter genau prüft, es ist ihre Pflicht vor Gott. Gerade durch Überwachung des Lesestoffs gewinnt die Tochter unter dem Einfluss der mütterlichen Autorität ein selbstständiges sittliches Urteil, einen christlichen Charakter, der Schädliches und Gemeines abweist, was für das ganze Leben so notwendig ist.“ (ebd., S. 11+12)
Waren es früher Romane, sind es heute wohl oft Fernsehserien wie „Sex and the City“  oder „Desperate Housewives“, die das Denken – leider wohl auch so manch´ gläubigen Frau – nachhaltig geprägt haben.

„Es macht mir immer einen peinlichen Eindruck, wenn ich sehe, wie rüstig manche Mutter oder sogar Großmutter ihre Hände rührt im Hauswesen, und wie die angehende Jungfrau daneben steht, als wären es Pflichten unter ihrem Stand. Wofür sollen denn die meisten unserer Töchter erzogen werden? Etwa für den Ballsaal, den Tanzboden und das Theater? Gewiss nicht, sondern für das praktische Leben. Warum fehlt es in unseren Tagen dem weiblichen Geschlecht so vielfach an Einfachheit?“ (ebd., Seite 15)
Sind die Tage heute besser geworden? Ich meine nicht. Elias Schrenk konstatiert dann:
„Die Töchter werden sehr oft nicht von früher Jugend auf angehalten, Hand anzulegen im Hauswesen, soweit es die Schulaufgaben gestatten, und darum bekommen sie nicht jenes einfache Wesen, das häusliche Arbeit der Tochter aufprägt, sie werden vornehm über ihren Stand hinaus, putzsüchtig*, genußsüchtig und eitel.“ (ebd.)
* Anmerkung: "putzsüchtig" heißt: „Sich herauszuputzen“ = sich schönmachen, zurechtmachen…
Die Schrift fordert die jungen Frauen dazu auf: »Ihre Männer zu lieben, ihre Kinder zu lieben, besonnen, keusch, mit häuslichen Arbeiten beschäftigt, gütig, sich den eigenen Männern unterzuordnen, damit das Wort Gottes nicht verlästert werde.« (Titus  2,4b-5; Elb.CSV).
Gleichwohl verstehe ich diese Schriftstelle nicht so, als wären junge Männer in der Erziehung von jeglichen häuslichen Arbeiten auszunehmen. Dies näher auszuführen würde an dieser Stelle zu weit führen. Sagen wir einfach, das der ledige Mann seinen Hausstand durchaus nicht mit weniger Sorgfalt führen sollte, als es seine spätere Frau einmal tun wird. Und ich sehe auch kein Verbot, das er ihr später nicht auch hilfreich zur Seite stehen darf. Aber kehren wir zurück zu den Ausführungen Schrenks:
„Liebe Mütter, gebt euren Töchtern eine praktische Erziehung für das Leben; gewöhnt sie von Jugend auf an Einfachheit, Sparsamkeit, Arbeit und Selbstverleugnung. Diese Tugenden sind ein Kapitel für das spätere Leben und erleichtern euren Töchtern unendlich viel.“ … „In einem Hause, wo Einfachheit und Ordnungssinn waltet, wo die Hausfrau nach allen Seiten hin ihre Pflicht tut und dem Manne allezeit ein freundliches Lächeln entgegenbringt, fühlt sich der Mann daheim, und wird bewahrt vor dem heillosen Vereins- und Wirtshausleben, das mehr und mehr das Familienleben zerstört. Eine christliche, tüchtige Hausfrau, die wenig oder kein Vermögen hat, ist mehr wert, als eine schlechte Hausfrau mit Geld.“ (ebd., S. 16)
„Ich habe von der christlichen Hausfrau geredet, weil ich weiß, dass eine Erziehung der Tochter, wie ich sie geschildert habe, wesentlich zum Christentum gehört. Unser Heiland ist nicht umsonst arm, einfach, demütig und allezeit genügsam gewesen; es gehörte zu seinem Erlöserscharakter. Denke dir den Heiland der Armen und Elenden anders als er in den Evangelien vor uns steht, und du wirst es nicht können. Eine eitle, geschraubte (Anm. tjw: gekünstelte oder affektierte), gefallsüchtige, arbeitsscheue, vergnügungssüchtige und nach hohen Dingen trachtende Tochter kann nie und nimmer Jesu Jüngerin sein. Liebe Mütter! Folget Jesu nach, werdet Vorbilder eurer Töchter in der Demut, in der Einfachheit, Bescheidenheit und Genügsamkeit, in der Treue in den nächsten Pflichten, in der Liebe zum Heiland, damit sich ihnen frühe Jesu Bild einpräge. Tut ihr das, so erfüllt ihr einen hohen Beruf, ihr seid zum Segen für euer Haus nicht nur, sondern für unser ganzes Volk.“ (ebd., S. 17)
Ich fürchte, viele werden bei den letzten Abschnitten gelächelt haben – vielleicht sogar spöttisch. Ist uns das alles schon so fremd? Gottes Maßstab für die Frau: »der verborgene Mensch des Herzens in dem unvergänglichen Schmuck des sanften und stillen Geistes, der vor Gott sehr kostbar ist.« (1. Petrus 3,4; Elb.CSV).
Über wie viele Dinge wird das gesagt, dass sie vor Gott sehr kostbar sind?

Lasst mich das offen sagen, das geht nicht gegen die Frauen. Die Männer versagen nicht weniger. Und der Einzige der hier auf der Erde seinen Weg in absoluter Treue zu Gott gegangen ist, war der Herr Jesus Christus. Müsste ich mein eigenes Versagen bekennen, würde es Seite um Seite füllen.

Aber wenn wir in das Licht Gottes gestellt werden und Er uns Seine Maßstäbe zeigt – und wir erkennen müssen das wir davon abgewichen sind oder eigene Wege gehen – dann erwartet Er das wir Buße tun. Und Dank sei Ihm dafür, wir dürfen es tun. Und so wachsen wir auch im Glauben: »...die Wahrheit festhaltend in Liebe, lasst uns in allem heranwachsen zu ihm hin, der das Haupt ist, der Christus,« (Epheser 4,15; Elb.CSV)

Ja, die Welt mag andere Maßstäbe haben und die ernsthaften Gläubigen belächeln, weil dort ein „sanfter und stiller Geist“ mehr gilt als die selbstbewusste, unbedingte Emanzipation der postmodernen Frau. Aber wie viele oberflächliche Männer waren Gehilfen einer solchen Entwicklung, indem sie die einfache Jüngerin Jesu verachtend, einer anderen den Vorzug gaben?

Es ist merkwürdig, wie viel einem durch die Lektüre eines solch´ kleinen Büchleins längst vergangener Tage bewusst wird. Ich wünschte wir hätten mehr von dieser Ernsthaftigkeit auch in unseren Tagen. Gott sei Dank, sie ist nicht völlig verschwunden, aber sie ist doch selten geworden. Die Probleme, die von Bruder Schrenk schon zu seiner Zeit angesprochen worden sind, haben sich vergrößert und sind tief eingedrungen bis hinein selbst unter die wahren Gläubigen. Und darum will ich mir auch noch ein weiteres Mal die Zeit nehmen in einem zweiten Teil weitere Ausführungen aufzugreifen.

Mittwoch, 4. Juli 2012

Selbstlose Liebe - Teil 1

Wir haben in den letzten Ausführungen etwas über die Verbindung zwischen Christus und Seiner Gemeinde gehört, über die Ehe als Abbild dieser Wahrheit und schließlich einige Gedanken zu unerwiderter Liebe gesehen.

All dies setzt eine Liebe voraus, die von der Schrift als Agape bezeichnet wird; Die selbstlose Liebe mit der Christus Seine Gemeinde geliebt hat und liebt! Den Ehemännern wird geschrieben:
»Ihr Männer, liebt eure Frauen, wie auch der Christus die Versammlung geliebt und sich selbst für sie hingegeben hat,« (Epheser 5,25; Elb.CSV)
»Ihr Männer ebenso, wohnt bei ihnen nach Erkenntnis als bei einem schwächeren Gefäß, dem weiblichen, ihnen Ehre gebend als solchen, die auch Miterben der Gnade des Lebens sind, damit eure Gebete nicht verhindert werden.« (1. Petrus 3,7; Elb.CSV)
Viele scheinen diese Anweisungen erst dann zu entdecken, wenn sie schon längst verheiratet sind. Dabei haben sie uns auch für die Partnersuche viel zu sagen. Für wen bin ich als Mann wirklich bereit mich in dieser liebevollen Art und Weise aufzuopfern? Als schwächerem Gefäß die Ehre zu geben, bereit auch auf ihre emotionalen Bedürfnisse einzugehen?

Und was sind die Motive eine Frau zu ehelichen, wenn die grundsätzliche Bereitschaft zu dem, wozu die Bibel auffordert, nicht – oder nur eingeschränkt – vorhanden ist? Wenn sich alles nur darum dreht, was ich will und was ich kriege und danach meine Checkliste abarbeite. Klingt das zu hart? Wachen Sie auf, nicht immer sind die Motive so geistlich, wie sie nach außen hin präsentiert werden. Hinter manch frommer Fassade regieren die Begierden des eigenen Herzens, bis hin zur Verdrehung der Schrift.

Nun, »der Christus hat die Versammlung geliebt und sich selbst für sie hingegeben«. Dies ist die Grundlage für die Liebe zu den Geschwistern; das Beste für den anderen zu suchen – und nicht für sich selbst. Weil die göttliche Liebe sich in unseren Herzen entfalten darf. Und die Kosten dafür können hoch sein, sowohl für uns selbst, wie auch für den Anderen. Den es bedeutet auch aufeinander Acht zu geben, einen Bruder oder eine Schwester nicht sehenden Auges in falsch eingeschlagene Richtungen laufen zu lassen. Paulus tat einen solchen Dienst:
»Denkt daran, dass ich drei Jahre lang Nacht und Tag nicht aufgehört habe, einen jeden mit Tränen zu ermahnen.« (Apostelgeschichte 20,31b; Elb.CSV).

Doch greifen wir vorerst noch einmal den Gedanken der unerwiderten Liebe auf. Meine ich also, dass dies ohne Schmerz zu bewältigen ist? Nein! Ich meine einfach, das ein Unterschied besteht zwischen innerem Schmerz den wir aus echter Liebe bereit sind zu ertragen und Schmerz, der aus einem verletzten Ego heraus unser Innerstes zerfrisst. Und vielleicht lässt sich daran am Besten erkennen, ob eine Liebe tatsächlich echt war.

Es gibt eine gleichermaßen schreckliche, wie warnende Geschichte in der Schrift. Amnon, ein Sohn Davids, liebte seine Schwester Tamar. Und wo es zuerst hieß: »Es war in den Augen Amnons unmöglich, ihr das Geringste zu tun.« (2. Samuel 13,2b; Elb.CSV). Dort heißt es wenig später: »Und Amnon hasste sie mit sehr großem Hass; denn der Hass, mit dem er sie hasste, war größer als die Liebe, mit der er sie geliebt hatte.« (2. Samuel 13,15a; Elb.CSV). Dazwischen lesen wir, wie er auf den Rat eines üblen Freundes hin, dazu kam sie zu vergewaltigen.

Das mag ein sehr extremes Beispiel sein, aber es zeigt doch, wie zerstörerisch Begierde sein kann, wenn der Deckmantel der vorgeblichen Liebe fällt. Wie anders ist die göttliche Liebe, von der wir schon sprachen und von der wir nur ein wenig sehen wollen:
»Die Liebe« … »sie gebärdet sich nicht unanständig, sie sucht nicht das Ihre, sie lässt sich nicht erbittern, sie rechnet das Böse nicht zu,« (1. Korinther 13,4; Elb.CSV).

„Sie sucht nicht das Ihre“, „sie lässt sich nicht erbittern“. Wenn uns diese Liebe - auch in der Partnersuche - antreibt, dann lasst uns dem Herrn dafür danken. Und wenn nicht, so bitten wir Ihn doch darum, das sich diese Liebe in unserem Herzen entfalten darf.

Im zweiten Teil werden wir die Themen „Ehe“, „Ehevorbereitung“ verlassen, um noch einige allgemeine Gedanken zu dieser Liebe (Agape) zu betrachten. Und um den Bereich der Gemeinde in diesem Zusammenhang noch etwas näher zu beleuchten.

Sonntag, 1. Juli 2012

Unerwiderte Liebe

Wir Menschen sehen die Dinge gerne aus unserer Perspektive, alles muss sich um uns drehen. Doch wem ist mehr unerwiderte Liebe begegnet, als dem Herrn Jesus? Als Er auf dieser Erde war, um den Menschen die Liebe des Vaters zu zeigen, erfuhr Er die Ablehnung Seiner Geschöpfe. »Wenn ich nicht die Werke unter ihnen getan hätte, die kein anderer getan hat, so hätten sie keine Sünde; jetzt aber haben sie gesehen und doch gehasst sowohl mich als auch meinen Vater.« (Johannes 15,24; Elb.CSV)

Er konnte sagen, dass die Zurückweisung Seiner Liebe Sünde ist. Das kann keiner von uns. Im Gegenteil leben wir in der Gnadenzeit, der Zeit der christlichen Freiheit. Ein Bruder schrieb mir einmal: „im Rahmen dessen, was nach der Bibel richtig ist“ … „kann jeder“ … „ja oder nein sagen“.

Ein weltliches Sprichwort sagt: »Die Liebe, die am längsten währt, ist die unerwiderte Liebe«. Es scheint uns schwerzufallen solche Enttäuschungen zu akzeptieren. Die Täuschung weicht der Realität. Und eigentlich sollten wir darüber dankbar sein, aber stattdessen ziehen wir uns allzu oft beleidigt zurück, gekränkt, allein gelassen. Kann daraus etwas Gutes erwachsen?

Das Hohelied kennt den Ausdruck „krank vor Liebe“ (Hohelied 2,5 und 5,8), aber es drückt die Sehnsucht der Braut nach ihrem Geliebten aus (die auch erwidert wird!). Und in einem erweiterten, prophetischen Sinn die Sehnsucht des jüdischen Überrests der Drangsalszeit nach der Person des kommenden Messias.
Kehren wir zurück zu dem, was uns als Menschen in praktischer Beziehung geschehen mag und fragen wir auch hier: Was kann Gutes erwachsen aus einer anhaltenden Sehnsucht, deren Gegenüber nicht gewillt ist diese jemals zu erfüllen? Sind nicht Leid und Tränen, Qual und Schmerzen alles was wir dauerhaft ernten werden? [Auch wenn diese Gefühle selbstverständlich für eine gewisse Zeit und in einem gewissen Umfang nur normal sind. Es geht hier um das "darüber hinaus"!]

Betrachten wir nun noch einmal die christliche Freiheit von ihrer anderen Seite. „Im Rahmen dessen, was nach der Bibel richtig ist“, darf natürlich auch eine Ehe angestrebt werden, indem man zu ergründen versucht was eine andere Person für einen empfindet.
Paulus wusste einmal – wenn auch in anderem Zusammenhang – zu sagen: »Denn ich bin mir selbst nichts bewusst, aber dadurch bin ich nicht gerechtfertigt. Der mich aber beurteilt, ist der Herr.« (1. Korinther 4,4; Elb.CSV).
Wir können durchaus in der Situation stehen, das die Beweggründe unseres Herzens lauter sind und wir uns keiner falschen, egoistischen oder fleischlichen Motive bewusst sind. Und trotzdem wird die Liebe die wir empfinden – und die uns aufrichtiger als alles andere scheint – nicht erwidert. Lieber Freund, danke dem Herrn, wenn vor Ihm alles in einer guten Ordnung und einer guten Gesinnung geschehen ist. Und vertraue darauf das Gott in Seinen Regierungs- und Erziehungswegen mit Dir als ein liebender, himmlischer Vater handelt.

Aber auch diesen Punkt müssen wir beachten: Wir waren uns zwar nichts bewusst, aber es war doch etwas vorhanden, was dem entgegenstand das Gott seinen Segen auf eine Sache legen konnte. „Der mich aber beurteilt, ist der Herr“. Sollte uns das nicht immer wieder auch danach fragen lassen, wo wir geistlich stehen und was uns zu bestimmten Handlungen veranlasst (hat)? »Erforsche mich, Gott, und erkenne mein Herz; prüfe mich und erkenne meine Gedanken!« (Psalm 139,23; Elb.CSV).
Und wenn wir dann erkennen dürfen, das tatsächlich vor ihm alles in einer guten Ordnung und einer guten Gesinnung geschehen ist, dann dürfen wir darüber einen tiefen Frieden haben. Wo sich aber etwas anderes zeigt, lasst uns Buße tun.

Der Apostel Paulus, welcher vieles zu erdulden hatte und schwere Wege von Gott geführt wurde, bezeugte einmal: »Groß ist meine Freimütigkeit euch gegenüber, groß mein Rühmen euretwegen; ich bin mit Trost erfüllt, ich bin ganz überströmend in der Freude bei all unserer Bedrängnis.« (2. Korinther 7,4; Elb.CSV).
Die Umstände des Lebens in die er hineingeführt worden ist, haben nicht dazu geführt das er voller Frustration, Hader oder Verzagtheit gewesen wäre. Ist es nicht so, dass »der Vater der Erbarmungen und Gott allen Trostes« (vgl. 2. Korinther 1,3) auch unserer Not begegnen will? Vertrauen wir doch mehr darauf, das es so ist, dann werden wir verstehen was es bedeutet „ganz überströmend in der Freude bei all unserer Bedrängnis“ zu sein. Der Apostel Paulus war es aufgrund der Geschwister (vgl. auch 1. Thessalonicher 3,7)! Wie wunderbar und segensreich ist doch eine von Gott gegebene Gemeinschaft, als Mittel zum Trost!

Ein alter Ausspruch besagt: „Menschen können enttäuschen*, aber Christus nie!“
Und von den Jüngern heißt es einmal: »Als sie aber ihre Augen erhoben, sahen sie niemand als Jesus allein.« (Matthäus 17,8; Elb.CSV).

* Wir sind in unserem Fall davon ausgegangen, das wir uns getäuscht haben und die verursachte Enttäuschung im Rahmen der christlichen Freiheit legitim ist. Es ist also keine Anklage, wenngleich ich auch diese letzte Sache noch deutlich sagen will: Auch für die Beweggründe und die Gesinnung die dazu führen eine Liebe nicht zu erwidern gilt, das derjenige der aber beurteilt, der Herr ist.

Freitag, 29. Juni 2012

Der Christus und Seine Gemeinde

Die Ehe gehört zu den wohl denkwürdigsten Bildern, die wir in der Schrift finden; und sie soll nach Gottes Willen auf die Verbindung zwischen dem Herrn Jesus Christus und Seiner Gemeinde gleichnishaft hindeuten. Die geistlichen Prinzipien die in Verbindung mit der Gemeinde stehen und eben zum Teil auch so in der Ehe wiedergefunden werden sollen, werden oft nicht verstanden. Und noch weniger finden sie Anwendung. Dies mag sowohl den traurigen Zustand vieler Gemeinden, wie auch vieler Ehen erklären.

Betrachten wir deshalb zwei Stellen aus dem Wort Gottes in dieser Hinsicht:
»Und Gott der HERR sprach: Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei; ich will ihm eine Hilfe machen, die ihm entspricht.« (1. Mose 2,18; Elb.CSV)
»Denn der Mann ist nicht von der Frau, sondern die Frau vom Mann; denn der Mann wurde auch nicht um der Frau willen geschaffen, sondern die Frau um des Mannes willen.« (1. Korinther 11,8-9; Elb.CSV)
Das diese göttlichen Wahrheiten in der Welt keinen Platz zugewiesen bekommen ist verständlich. Denn: »Der natürliche Mensch aber nimmt nicht an, was des Geistes Gottes ist, denn es ist ihm Torheit, und er kann es nicht erkennen, weil es geistlich beurteilt wird;« (1. Korinther 2,14; Elb.CSV).

Leider haben darüber hinaus aber auch viele wahrhaftige Christen ihre Orientierung verloren. Das Aufbegehren der Geschlechter gegen die natürliche Ordnung, setzt sich in der Gemeinde fort. Dort wo der Herr Jesus Haupt sein soll, inmitten seiner Gemeinde, steht Er vor der Tür (vgl. die Gemeinde in Laodizea in Offenbarung 3,20). Und dort wo die Ehe ein Bild auf die Verbindung von Christus zu Seiner Gemeinde sein soll, wird die Hauptschaft des Mannes verächtlich gemacht.

Wir finden im ersten Brief an die Korinther einmal eine interessante Charakterisierung des Wesens Gottes: »Denn Gott ist nicht ein Gott der Unordnung, sondern des Friedens, wie in allen Versammlungen der Heiligen.« (1. Korinther 14,33; Elb.CSV).
Unordnung hat keinen Platz in der Gemeinde und auch nicht in der Ehe. Dort wo der durch Gott geschenkte Friede herrschen darf, gemäß Seinen Ordnungen, darf Sein Wesen widergespiegelt werden. Das ist etwas Gewaltiges, wenn wir auch nur einen Augenblick ehrlich darüber nachsinnen.

Wie viele Ehen werden wohl eingegangen mit dem aufrichtigen Wunsch im Herzen, diesem Bild von Christus und Seiner Gemeinde Ehre zu bereiten? Dort wo sich die Seinen zu Seinem Namen hin versammeln, tun sie es als Glieder verbunden mit dem Herrn Jesus Christus als Haupt. Aber dort, wo dies nicht mehr der Fall ist, eine Gemeinde in der Praxis autonom gegenüber dem Haupt handeln will, herrschen Unordnung und eigene von Menschen gemachte Satzungen (vgl. Kolosser 2,20) und Ideologien.

Dort wo die Schrift der Frau sagt, sie sei „um des Mannes willen“, sagt sie dem Mann, das es nicht gut sei „das der Mensch (eigentlich: „Adam“) allein sei“. Einige haben die Gnadengabe der Ehelosigkeit (wie Paulus in 1. Korinther 7 bezeugt), andere sind unfähig eine Ehe einzugehen (s. Matthäus 19,12) und wieder andere würden gerne heiraten, ohne die Möglichkeit hierzu zu haben. Und doch sollten wir davon ausgehen, das der normale Weg für einen Mann und für eine Frau - auf die obige Sonderfälle nicht zutreffen - die Ehe sein wird. Dies ist auch die Erwartung, die Hoffnung und die Freude des Autors dieser Zeilen.

Wollen wir doch danach trachten, den Ratschluss Gottes in Bezug auf Seine Gemeinde und in Bezug auf das was Er durch die Ehe ausdrücken und geben will, besser zu verstehen. Und wo uns Weisheit mangelt, will Er sie uns gerne geben: »Wenn aber jemand von euch Weisheit mangelt, so erbitte er sie von Gott, der allen willig gibt und nichts vorwirft, und sie wird ihm gegeben werden.« (Jakobus 1,5; Elb.CSV). Wie anders sollte eine Gemeinde oder eine Ehe denn gesegnet werden, als allein durch Gott? Er hat seinen Platz nicht vor der Tür, sondern inmitten Seiner Gemeinde; und möge dies doch auch in den Ehen genauso bildhaft dargestellt werden.

Dienstag, 5. Juni 2012

Notwendige Konsequenzen

„Was muss noch alles passieren, bis endlich einmal Konsequenzen gezogen werden?“ – Dies ist eine Frage die sich ernsthafte Christen immer und immer wieder (in Bezug auf so manche kirchliche Entwicklung) gestellt haben. Und nicht wenige haben dann für sich persönlich den Weg aus toten religiösen Systemen gefunden.

Wilfried Plock, Vorsitzender der Konferenz für Gemeindegründung, formulierte einmal:
»Wenn wir dem Herrn und unserer Kirche nicht gleichzeitig treu sein können, dann sollten wir Konsequenzen ziehen!« 
Quelle: http://www.kfg.org/download/artikel/plock-kirchenaustritt.pdf

In diesem sehr lesenswerten Aufsatz lässt Bruder Plock dann auch C. H. Spurgeon zu Wort kommen, der zurecht auf folgendes hinwies:
»Es ist die eindeutige Pflicht eines ehrlichen Christen, den Kreis derer zu verlassen, die vorgeben, Christen zu sein, aber das Wort Gottes verletzen und die Grundlagen des Evangeliums verwerfen. Sich mit dem Irrtum einlassen, macht es dem besten Menschen unmöglich, gegen ihn vorzugehen.«
Quelle: ebenda
Wer sich etwas näher mit dem Leben Spurgeons beschäftigt wird auf die erstaunliche Tatsache stoßen, das dieser die Baptisten-Union aus eben den obig genannten Gründen verlassen hat. Ein Biograph schrieb:
»Am 28 Oktober verließ Spurgeon die Union, und in der November-Ausgabe (1887) von The Sword and the Trowel nannte er seinen Grund. Die Union gab dem denominationellem Frieden den Vorrang gegenüber der Pflicht, mit Irrlehren aufzuräumen, und machte, indem sie Sünden duldete, den Austritt für Christen somit unumgänglich:« (...)
»Ja, wir haben das verwerfliche Schauspiel vor uns, dass erklärtermaßen orthodoxe Christen öffentlich ihre Einheit mit jenen beteuern, die den Glauben verleugnen, und kaum einen Hehl aus ihrer Verachtung für jemanden machen, der es nicht fertigbringt, sich so grober Untreue gegen Christus schuldig zu machen. Um ganz deutlich zu werden, wir sehen uns außerstande, diese Gebilde christliche Vereinigungen zu nennen, sie sehen zunehmend nach Bündnissen des Bösen aus …«
Quelle: Iain H. Murray, C. H. Spurgeon – wie ihn keiner kennt, 2. Auflage. Hamburg, RVB, 1999

Vor diesem Hintergrund ist das Folgende durchaus erwähnenswert, ein erfreulicher erster Schritt, dem m.E. weitere folgen sollten. Doch! Ich freue mich wirklich über solche Frauen und Männer, die noch nicht völlig gleichgültig geworden sind, sondern einen Eindruck von der Heiligkeit Gottes haben!
Quelle: Screenshot - http://www.evangelisation.biz/aktuell/ - vom 04.06.2012
 So dürfen wir uns auch jene zum Vorbild nehmen, von denen der Prophet Maleachi einst bezeugte:
»Da unterredeten sich miteinander, die den HERRN fürchten, und der HERR merkte auf und hörte; und ein Gedenkbuch wurde vor ihm geschrieben für die, die den HERRN fürchten und die seinen Namen achten.« (Maleachi 3,16; Elb.CSV)

Sonntag, 27. Mai 2012

Bibelclips und was wir daraus (nicht) lernen

Schon seit einiger Zeit strahlt der Fernsehsender RTL sogenannte „Bibelclips“ aus. Und die Frage ist durchaus berechtigt, was Die Heilige Schrift im Umfeld eines doch recht niveauarmen Senders zu suchen hat. Beides ist letztlich nicht miteinander in Einklang zu bringen, wie sich an einem einzigen Beispiel leicht zeigen lässt.

So wird die Sendung DSDS Kids (ein „Talentwettbewerb“ für Kinder) mit folgendem Bibelvers verknüpft: „Freu dich in deiner Jugend, sei heiteren Herzens in deinen frühen Jahren. Geh auf den Wegen die dein Herz dir sagt zu dem was deine Augen vor sich sehen.“ (Kohelet 11,9)

Wie tendenziös dieses Zitat ist, sieht man, wenn man es im Kontext betrachtet: »Freue dich, Jüngling, in deiner Jugend, und dein Herz mache dich fröhlich in den Tagen deiner Jugendzeit, und wandle in den Wegen deines Herzens und im Anschauen deiner Augen; doch wisse, dass für dies alles Gott dich ins Gericht bringen wird. Und entferne den Unmut aus deinem Herzen, und tu das Böse von deinem Leib weg; denn die Jugend und das Mannesalter sind Eitelkeit.« (Prediger 11,9-10; ElbCSV)

Ein Bruder schreibt hierzu sehr treffend:
»…die Ankündigung des Gerichts ist ebenfalls ein Teil davon. „Freue dich, Jüngling, in deiner Jugend.... und wandle in den Wegen deines Herzens... „. Das ist die Philosophie vieler junger Leute, die sorglos dahinleben. Aber der Schluss des Satzes sollte sie zum Nachdenken bringen: ...doch wisse, dass um dies alles Gott dich ins Gericht bringen wird“ (Vers 9). Ja, Gott wird Rechenschaft von dir verlangen über jeden Genuss: Für wen und für was hast du gelebt? Nicht alles beschränkt sich auf diese Erde. Es gibt einen Gott, und dieser Gott ist Richter. Freund, der du noch nicht bekehrt bist, möchte diese Warnung dich zum 1. Vers des 12. Kapitels führen.«

Jean Koechlin, Ährenlese im Alten Testament, Band 3 Sprüche - Maleachi, Beröa-Verlag Zürich

In der Vergangenheit musste derselbe Bibelvers schon einmal (in abgewandelter und ergänzter Form) für die Love-Parade herhalten. Dabei wird eine billige, unbeständige und der Bibel entgegengesetzte Freude proklamiert, der Paulus – aus dem Gefängnis schreibend – entgegenzusetzen weiß: »Freut euch in dem Herrn allezeit! Wiederum will ich sagen: Freut euch!« (Philipper 4,4; ElbCSV).

Aber auch über diesen Vers lohnt es sich nachzudenken:
»Und seid nicht gleichförmig dieser Welt, sondern werdet verwandelt durch die Erneuerung eures Sinnes, dass ihr prüfen mögt, was der gute und wohlgefällige und vollkommene Wille Gottes ist.« (Römer 12,2; ElbCSV).

Hierzu schrieb Aiden W. Tozer einmal:
Die Annahme, die Menschen seien geboren, »um glücklich zu sein«, wird in der heutigen Gesellschaft von kaum einem infrage gestellt, und die Auswirkungen dieses modernen Hedonismus spürt man auch im Volk Gottes.
Das christliche Evangelium wird nur allzu oft als Mittel zum Glücklichsein, zu Herzensfrieden und Sicherheit angepriesen. Es gibt sogar solche, die die Bibel zum »Relaxen« benutzen – so, als sei sie eine Droge.
Wie falsch das ist, kann man leicht entdecken, wenn man das Neue Testament einmal ganz und unter ernstem Nachdenken liest. Dort liegt der Nachdruck nicht auf Glück, sondern auf Heiligkeit. Gott interessiert sich mehr für den Zustand unserer Herzen als für den Zustand unserer Gefühle.
Ohne Zweifel bringt der Wille Gottes denen, die gehorsam sind, am Ende Freude. Aber die wichtigste Angelegenheit ist nicht, wie glücklich wir sind, sondern wie heilig!
Das kindische Geschrei nach Glück kann zu einer richtigen Falle werden, weil man sich leicht betrügen kann, indem man eine Religion der Freude kultiviert, ohne das dazugehörende gerechte Leben zu praktizieren.
Für alle, die das Gesagte ernst nehmen, habe ich einen Vorschlag: Geh zu Gott und verschaffe dir Klarheit. Sag Ihm, du wollest gern heilig sein, koste es, was es wolle – und bitte Ihn niemals, dir mehr Freude als Heiligkeit zu geben! Sei dir sicher: Du wirst am Ende genauso froh sein, wie du heilig bist. Aber im Augenblick richte dein ganzes Verlangen darauf, Gott zu dienen und Christus ähnlich zu werden!

A. W. Tozer, Verändert in Sein Bild - Tägliche Andachten, 2. Auflage 2012, CLV, Bielefeld

Mittwoch, 11. Januar 2012

Momentaufnahmen - Nr. 3

= Kurze Gedankenimpulse, die sich aus persönlichen Kontakten und den jahrelangen Forendiskussionen, Bibelstudien, etc. ergeben haben. Zum Teil zum besseren Verständnis leicht abgewandelt.

Diesmal: Aus einer persönlichen Email, die ich einem Bruder bezüglich der Entwicklung bei ProChrist am 10. März 2006 schrieb.

Einen Punkt, der mich nachdenklich gemacht hat, will ich ansprechen. Ich fragte mich: Was sagt die Bibel über die Zusammenarbeit mit Ungläubigen und Irrlehrern in geistlichen Bereichen? Ich kam zu dem Ergebnis, das Gott dies untersagt. Du hast selbst eine Bibel um diesen Punkt näher zu erforschen.
Als ich daraufhin die Realität bei ProChrist näher betrachtete zeigte sich nicht nur eine Zusammenarbeit mit der katholischen Kirche, sondern auch mit liberalen Kirchenvertretern, die nachweislich die Auferstehung Jesu Christi leugnen. ... Wie verantworten wir das vor Gott? Und wie können wir dies biblisch begründen?
Die Zusammenarbeit mit der katholischen Kirche setzt sich hinweg über die Transsubstantiation, das Fegefeuer, die Ablässe, die Heiligenverehrung und all die übrigen Lehren des falschen römischen Evangeliums der Rituale und Werke.

Und nun? Mitmachen oder Abwenden? Letztlich wurde dies für mich zu einer Entscheidung über Gehorsam oder Ungehorsam gegenüber dem, was ich in Gottes Wort gefunden hatte. Ich bin nicht gegen ProChrist, sondern ich wünsche mir das diese Evangelisation zur Ehre des Herrn an seinem Wort ausgerichtet wird. Ja, vielleicht ist ProChrist dann kleiner, vielleicht machen weniger Gemeinden mit und vielleicht erreicht man weniger Leute. Aber ich bin davon überzeugt das gerade dieser Gehorsam einen weitaus größeren Segen bringen würde, als die falschen Kompromisse die jetzt aktuell sind.

Ein allerletzter Punkt, der mein Gewissen am meisten beschwert hat: Werden wir nicht schuldig an denjenigen Jungbekehrten, die wir sehenden Auges in nichtbibeltreue Gemeinden führen? Sicher, wir werden dies bei Großevangelisationen nie gänzlich ausschließen können, aber darum geht es nicht. Es geht darum: Dürfen wir sie absichtlich und bewusst in solche Gemeinden hineinführen, von denen wir wissen, dass sie irrgeistige oder tote Gemeinden sind?

Eine Umfrage zeigte, dass 76% durch Freunde und Verwandte zum Glauben und zu einer Gemeinde kamen. Nur 5% durch Großevangelisationen. Das macht mir Mut, denn es zeigt wie wichtig unser persönliches Zeugnis ist und dass es durch nichts ersetzt werden kann. Und damit schließe ich: Was tun wir, damit unsere Mitmenschen das Evangelium von Jesus Christus erfahren?